Vorberichte "Erste"

Saison 2021/2022

21.05.22: Detag will die Saison mit Sieg in Kulmain positiv beenden!

Nach einer Hinrunde des Leidens und düsteren Aussichten für den weiteren Saisonverlauf trotzte der TSV Detag Wernberg allen Unkenrufen und konnte letzte Woche den eigentlich schon länger zum Greifen nahen Klassenerhalt eintüten. Nach einer starken Rückrunde, zumindest was die ersten zwei Drittel angeht, gab es allerdings zuletzt drei völlig überflüssige und ärgerliche Niederlagen, welche die "Lila-weißen" wieder weit zurückwarfen. Deshalb gilt es auch am letzten Spieltag noch einmal Vollgas zu geben um die Saison mit einem Sieg beim bereits abgestiegenen SV Kulmain mit einem positiven Gefühl zu beenden. Aber auch der SV Kulmain wird trotz des Abstiegs nicht gewillt sein, nur einen Sparringspartner abzugeben, sondern vielmehr versuchen, die dürftige Heimbilanz vor den eigenen Fans im vorerst letzten Bezirksligaspiel etwas aufzuhübschen. "Wir wollen nicht zu einer Kaffeefahrt nach Kulmain antreten, sondern unbedingt mit einem Dreier zur Abschlussfeier zurückkehren. Mit einem solchen lässt es sich viel besser feiern, als wenn man die Saison mit vier Spielen ohne Sieg beendet", will Trainer Sepp Holler noch einmal eine engagierte Leistung von seiner Truppe sehen. Schließlich wollen sich die Köblitzer mit einem Sieg auch von ihren tollen Fans verabschieden, die auch in Kulmain, transportiert in zwei Bussen, zahlreich vorhanden sein werden. Dass der Detag-Coach dennoch den einen oder anderen angeschlagenen bzw. verletzten Stammspieler, die zuletzt zum Wohl der Mannschaft auf die Zähne bissen, schonen wird, ist trotz der Erfolgsforderungen nicht ausgeschlossen.

14.05.22: Detag gegen Ligaprimus SpVgg Pfreimd nur Außenseiter

So bitter die Derby-Niederlage auch war, die Detag-Spieler müssen sie schleunigst aus ihren Köpfen verdrängen, denn in den letzten beiden Saisonspielen steht noch weitaus Wichtigeres zur Disposition, nämlich der direkte Klassenerhalt. Nach den vergebenen zwei Matchbällen hat der TSV Detag Wernberg alles noch selbst in der Hand. Es fehlt rein rechnerisch noch ein Punkt, den sich die "Lila-weißen" schon an diesem Wochenende gerne holen würden. Auf andere mögliche Szenarien oder Rechenspielchen, die bei eigenem Misserfolg zur Sicherung verhelfen würden, wollen sich die Detag-Kicker nicht verlassen. Allerdings könnte die Aufgabe auch kaum schwerer sein, als in einer überaus wichtigen Partie auf den Ligaprimus SpVgg Pfreimd zu treffen. Dieses Nachbarschaftsduell birgt eine ganze Menge Spannung und Zündstoff. Die Pfreimder können mit einem Dreier die Meisterschaft und den sofortigen Wiederaufstieg in die Landesliga feiern, was Detag wiederum verhindern will um selbst in Sachen Ligaerhalt einen Schlussstrich zu ziehen. Die Rollen sind in diesem "Klassiker" also ganz klar verteilt, zumal es bei Detag aufgrund etlicher verletzter, erkrankter oder gesperrter Spieler in dieser wichtigen Phase der Saison zu einem echten personellen Engpass kommen könnte. Aber nicht nur deshalb gehen die Gäste als klarer Favorit ins Match. Die bisher erspielten 64 Punkte kommen nicht von ungefähr, sondern zeugen von Konstanz. Detag will wie im Hinspiel als Außenseiter überraschen, welches die Köblitzer verdient mit 1:0 gewannen. Gegen den hochkarätigen Angriff um Spielertrainer und Ligatorjäger Bastian Lobinger darf die Defensive allerdings nicht so vernachlässigt werden wie in den letzten beiden Spielen, auch die zuletzt katastrophale Chancenverwertung muss deutlich verbessert werden. Anstoß ist am Samstag um 16 Uhr.

07.05.22: Detag will mit Derbysieg den Klassenerhalt fix machen

Wernberg. (lfj) Mit der unnötigen 1:3-Heimniederlage gegen Weiden II konnte sich Detag-Trainer Sepp Holler nicht lange befassen und hat sie mit seiner Truppe auch gleich aufgearbeitet und abgehakt. Denn an diesem Samstag um 17 Uhr steht das Wernberg-Köblitzer Derby beim Lokalrivalen FC auf der Agenda der "Lila-weißen", dem jetzt der alleinige Fokus der Detag-Kicker gelten muss. Der TSV Detag (8./38 Punkte), zur Fortsetzung der Restrunde im März noch sieben Punkte hinter dem FC platziert, hat inzwischen aufgeholt und die Grün-weißen (9./37) in der Tabelle sogar überholt. Hatte man vor einer Woche noch gedacht, beide Teams wären gesichert, so sah man sich diesbezüglich aufgrund der Ergebnisse anderer Konkurrenten getäuscht. Sowohl der TSV, als auch der FC brauchen wohl noch einen Dreier um sich endgültig auch nächste Saison endgültig Bezirksligist nennen zu dürfen. Diese Konstellation verleiht dem Derby, das schon alleine aus Prestigegründen niemals als Freundschaftsspiel gesehen werden kann, zusätzliche Brisanz. So fährt der TSV Detag auch am Samstag über die Naab um die drei Punkte einzufahren, ohne dabei zu vergessen, dass ihn ein ebenfalls hochmotivierter Gegner empfängt, der ihm mit derselben Vision alles abverlangen wird. Detag-Trainer Sepp Holler will von seiner Mannschaft eine andere Mentalität als am letzten Samstag sehen, außerdem müssen die Fehler in der Defensive enbenso deutlich reduziert werden wie die Chancenverwertung verbessert. "Wir müssen mit kühlem Kopf, aber heißem Herz agieren und mit der nötigen Leidenschaft unser Spiel durchziehen, dann werden wir als Sieger vom Platz gehen", ist Holler zuversichtlich. Allerdings kann auch er längst nicht in Bestbesetzung antreten lassen, denn aufgrund von Verletzungen und Rotsperren fehlen einige Spieler.

30.04.22: TSV Detag will gegen Weiden II in der Erfolgsspur bleiben

Eitel Sonnenschein herrscht derzeit beim TSV Detag Wernberg, der sich durch drei Siege in Serie ziemlich sicher auch nächste Saison Bezirksligist nennen darf. Zuletzt gelang der Truppe von Trainer Sepp Holler ein recht ungefährdeter 3:0-Erfolg beim damit abgestiegenen FC OVI-Teunz, und das obwohl die Köblitzer eine komplette Halbzeit lang mit zwei Mann in Unterzahl agieren mussten. Diesen unglaublichen Teamspirit, der die "Lila-weißen" immer wieder auszeichnet, fordert der Detag-Coach auch im nächsten Spiel gegen die Landesliga-Reserve der SpVgg SV Weiden. Zurücklehnen wollen sich die Detag-Kicker nämlich in den letzten vier Partien nicht. Da gibt es schließlich noch das eine oder andere neue Ziel, sowohl für die Saison, wie auch speziell für jedes einzelne Match. Zum einen will der TSV Detag versuchen, die letzten vier Partien zu gewinnen um nach der "Hinrunde des Leidens" noch für eine richtig gute Saison zu sorgen, zum anderen will er sich bei den "kleinen Wasserwerklern" für die 0:5-Pleite aus dem Hinspiel revanchieren. "Last, but not least", könnten der TSV (38 Punkte) den Gast (40) mit einem Sieg in der Tabelle sogar überholen.  Dass der Gegner fußballerisch zur "Creme de la creme" der Liga gehört, steht außer Frage und so wird es wichtig sein, der bestens ausgebildeten Crew um Spielertrainer Michael Riester mit der leidenschaftlichen Hingabe der letzten Wochen zu begegnen, dann wäre der angestrebte Dreier sicherlich kein Ding der Unmöglichkeit. Der Fokus ist ganz allein auf dieses Match gerichtet, erst danach sollten die Gedanken dem anstehenden Derby gelten. Dominik Häffner wird gegen seinen Ex-Verein rotgesperrt fehlen, von den zuletzt fehlenden Spielern wird nur Christoph Reis in den Kader zurückkehren.

24.04.22: In Teunz wartet nicht zu unterschätzende Pflichtaufgabe

Durch das erfolgreiche Osterwochenende mit sechs Punkten kam der TSV Detag Wernberg dem Saisonziel, baldmöglicher Klassenerhalt, ein großes Stück näher. Das gibt dem Verein natürlich auch ein Stück mehr Planungssicherheit für die kommende Saison. Allerdings muss jedem auch klar sein, dass die bisher erspielten 35 Punkte wohl noch nicht reichen werden um auch die letzten Zweifel auszuräumen. So wird Trainer Sepp Holler bestrebt sein, seine Truppe weiter auf Spannung zu halten und das Optimale aus ihr herauszukitzeln. Die Siege von Ensdorf (3:0) und gegen Luhe-Wildenau (2:1) sollten das nötige Selbstvertrauen geben um auch weiterhin erfolgreich zu sein. "Nach nur zwei Tagen Pause haben wir gegen Luhe-Wildenau eine starke kämpferische Leistung geboten, und als uns zum Ende hin die Körner auszugehen schienen, haben wir den bitteren Ausgleich weggesteckt und nochmal zugeschlagen", so der sichtlich erleichterte Detag-Trainer vor dem sicherlich nicht leichten Gang zu seinem Ex-Verein FC OVI-Teunz. Der Fusionsverein ist zumeist sehr unangenehm zu bespielen und stemmt sich von Spieltag zu Spieltag gegen Niederlagen. Holler weiß natürlich, dass der FC OT gerade gegen ihn für eine Überraschung sorgen will und wird seine Crew davor warnen, die Aufgabe zu leicht zu nehmen. Warnung sollte zudem sein, dass dem TSV Detag im Osten des Landkreises bisher kein Sieg gelang. Dies wollen die Köblitzer am Sonntag (Anstoß 15:15 Uhr) mit einer beherzten Vorstellung ändern und bei allem Respekt für den Gegner, mit einem Pflichtsieg auch die letzten Zweifel am Ligaverbleib ausräumen.

18.04.22: TSV braucht gegen Luhe-Wildenau eine klare Steigerung

Es war das erwartet schwere Geduldspiel, welches der TSV Detag aufgrund einer Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt beim sicheren Absteiger DJK Ensdorf am Ende verdient mit 3:0 gewann. Auch wenn die Köblitzer den mitgereisten Anhang bis in die Schlussphase auf die Folter spannte, die äußerst wichtigen drei Punkte wurden eingefahren und sorgen vor dem Nachbarschaftsduell mit dem SC Luhe-Wildenau am Ostermontag bei Thimo Luff & Co. für leichte Entspannung. Dennoch muss allen bewusst sein; Die Konkurrenz punktet ebenfalls und somit sind die Lila-weißen" längst nicht aus dem Schneider. Deshalb müssen dringend weitere Punkte auf die Habenseite, am besten gleich gegen Luhe-Wildenau. Um gegen den favorisierten Gast eine Chance auf etwas Zählbares, wünschenswerterweise auf einen Dreier zu haben, bedarf es allerdings einer gehörigen Leistungs-steigerung gegenüber den letzten beiden Spielen. Der Sportclub hatte sein Highlight zu Beginn der Vorwoche mit dem 4:1-Derbysieg gegen den SV Etzenricht, legte aber dann eine Bruchlandung beim 1:4 in Raigering hin. Dennoch steckt in der Truppe von Roland Rittner eine ganze Menge Qualität und so wird für einen Erfolg entscheidend sein, dass die Detag-Defensive die Unterschiedsspieler des SC in den Griff bekommt, selbst Chancen kreiert und mit diesen effektiver umgeht als zuletzt in Hahnbach und Ensdorf.

16.04.22: TSV will beim Schlusslicht keine Ostergeschenke verteilen

Hahnbach war für den TSV Detag wieder mal keine Reise wert. Trainer Sepp Holler brachte seine Enttäuschung auf einen Nenner. "Wenn nur der Torwart Normalform erreicht kann man gegen eine gestandene Bezirksligamannschaft wie den SV Hahnbach nicht bestehen". Damit soll die 0:3-Pleite vom Sonntag auch schon abgehakt sein, aufgearbeitet hat sie der Detag-Coach mit seiner Truppe während der Woche. Schließlich stehen weitere wichtige Spiele auf dem Programm, welchen die volle Konzentration der Köblitzer gelten muss. Über Ostern müssen die "Lila-weißen" zweimal antreten, wobei der Fokus zunächst alleine auf die Nachholpartie beim abgeschlagenen Schlusslicht DJK Ensdorf am Karsamstag um 15 Uhr gerichtet ist. Weil jeder einen Sieg erwartet, ein solcher auch absolute Pflicht ist und es nur etwas zu verlieren gibt, ist dieses Match keinesweg als Selbstläufer einzustufen. Die DJK Ensdorf hat in den letzten Wochen bekräftigt, dass sie nicht gewillt ist, für die Restsaison als Kanonenfutter zu dienen. Kulmain (0:0) kann ein Lied vom Widerstand der Vilstaler singen, auch Schlicht kam am letzten Sonntag erst in der Schlussphase zum Torerfolg. Trainer Holler warnt seine Schützlinge eindringlich davor, dieses Match auf die leichte Schulter zu nehmen um ein böses Erwachen zu vermeiden. Die Köblitzer brauchen die Punkte dringend im Abstiegskampf und wären gut beraten, dem Gegner mit dem nötigen Respekt zu begegnen und nicht gleich in Hektik zu verfallen wenn es mit dem Toreschießen länger dauert. Jeder muss wissen um was es geht, deshalb heißt es einen kühlen Kopf bewahren und jederzeit konzentriert zu Werke zu gehen um die ungemein wichtigen drei Punkte mitzunehmen.

10.04.22: TSV Detag will den Hahnbach-Fluch endlich besiegen!

Am letzten Sonntag war der TSV Detag Wernberg aufgrund der schlechten Platzverhältnisse in Ensdorf zum Zuschauen verdammt. Die Absage kam den Köblitzern sehr ungelegen, denn personell hätte Trainer Josef Holler fast aus dem Vollen schöpfen können. Nun steht die extrem schwere Partie beim SV Hahnbach auf dem Programm. Die "Lila-weißen" hätten sich in den letzten zwölf Jahren die Fahrt dorthin eigentlich sparen können, denn es gab dort seitdem nur klare Niederlagen. So wird der TSV am Sonntag um 15 Uhr den nächsten Versuch starten, den Hahnbach-Fluch zu besiegen und beim Angstgegner etwas Zählbares auf die Habenseite zu bringen. Gegen die "Schwarz-Gelben", die seit Jahren zur Elite der Bezirksliga Nord zählen, fordert Trainer Sepp Holler den Teamspirit der letzten beiden Partien und den nötigen Mut, um die Abwehr des Favoriten in Verlegenheit zu bringen. Die eigene Defensivabteilung steht natürlich ebenfalls erneut vor einer Bewährungsprobe, die nur mit der nötigen Konzentration und Konsequenz positiv zu lösen ist. Die Detag-Kicker können zwar nicht in Optimalbesetzung antreten, fühlen sich aber keineswegs chancenlos und wollen dementsprechend positiv überraschen. Mit 29 Punkten ist die Holler-Crew noch längst nicht aus dem Schneider, deshalb wäre auch jeder Punkt beim klaren Favoriten Gold wert.

26.03.22: Kann Detag auch gegen Spitzenteam Etzenricht punkten?

Wernberg. (lfj) Der Start ins letzte Drittel der Saison ist dem TSV Detag Wernberg zumindest vom Ertrag her geglückt. Sicherlich war es keine Glanzleistung, welche die Köblitzer im Raigeringer Pandurenpark auf den Rasen zauberten, aber das war aufgrund der Wichtigkeit dieser Partie und des personellen Engpasses letztendlich nur nebensächlich. So war dem neuen Trainer Josef Holler, der auch selbst wieder die Fußballschuhe schnüren musste, vor seinem Punktspieldebüt für die "Lila-weißen" bestimmt nicht ganz wohl, musste er doch auf fünf Akteure mit Stammspieler-Potenzial verzichten. Aber die Mannschaft setzte die Vorgaben größtenteils um, hatte in der einen oder anderen Szene das Glück des Tüchtigen, verpasste es aber durch schlecht ausgespielte Konter auch die Partie komplett zu entscheiden. Mit einem ganz anderen Kaliber bekommt es die Truppe um Spielführer Thimo Luff am Samstag um 16 Uhr im heimischen Detag-Stadion zu tun. Gast SV Etzenricht  ist mit dem erwartet deutlichen 4:0-Sieg bei Schlusslicht DJK Ensdorf gestartet und hat zumindest Platz zwei noch nicht aus den Augen verloren. Deshalb wird der SVE auch gegen Detag alles daran setzen um die benötigten drei Punkte für eine erfolgreiche Aufholjagd mitzunehmen. Dabei setzt die Crew um Spielertrainer Andy Wendl auf ihre wuchtige Offensive, welche die Detag-Defensive gut beschäftigen dürfte. Die Detag-Kicker selbst können nach dem Dreier vom Samstag zwar etwas lockerer in das Match gehen, aber sie sind längst nicht aus dem Schneider und wollen, obwohl die Favoritenrolle auf Etzenrichter Seite liegt, natürlich selbst den Dreier gutschreiben. Die jahrzehntelange freundschaftliche Beziehung beider Clubs wird aufgrund der beiderseits benötigten Punkte für mindestens neunzig Minuten ruhen, so dass eine umkämpfte Partie zu erwarten ist. Detag-Coach Holler muss dieses Spiel noch auf Marco Geier verzichten, hofft aber, dass der eine oder andere zuletzt fehlende Spieler zurückkehrt.

Wernberg. (lfj) Die Vorbereitung ist vorbei, Testspielergebnisse sind Makulatur. Mit dem Start in das letzte Drittel der Saison zählen jetzt nur noch Punkte. Davon braucht der TSV Detag Wernberg noch einige, um das Saisonziel Klassenerhalt zu verwirklichen und es möglichst früh in trockene Tücher zu bringen. Wie bei etlichen anderen Teams behinderten auch bei den Köblitzern in den letzten Wochen einige positive Corona-Fälle den Trainingsbetrieb. Die sechs vereinbarten Testspiele konnten aber allesamt mehr oder weniger zufriedenstellend ausgetragen werden. Der neue Trainer Josef Holler arbeitete mit seiner neuen Truppe sehr intensiv und konnte wertvolle Erkenntnisse in positiver wie auch in negativer Hinsicht sammeln. So vergeigte der TSV ausgerechnet die Generalprobe am letzten Sonntag gegen Kreisligist SV Auerbach mit 0:2 und ließ dabei doch noch einige Mängel erkennen. Während dieser Woche arbeitete der Detag-Coach mit seinem Team noch einmal intensiv an den Mankos. Schließlich wollen die "Lila-weißen" am Samstag um 16 Uhr beim Tabellenvordermann SV Raigering (28 Punkte) nicht leer ausgehen. Das erste Match ist für Detag gleich ein ganz wichtiges, indem sie mit den "Panduren" nach Punkten gleichziehen wollen. Allerdings werden neben dem rotgesperrten Marco Geier, seines Zeichens erfolgreichster Angreifer des TSV, weitere Leistungsträger wegen Verletzung oder positiver Corona-Tests ausfallen. "Wir wollen nicht Jammern und mit dem vorhandenem Personal sowie der nötigen Leidenschaft und Siegeswillen die drei Punkte einfahren", gibt sich der neue Detag-Trainer Josef Holler optimistisch.

Auch wenn es nicht ganz zum erhofften Punktgewinn reichte, vor der Leistung, welche der TSV Detag Wernberg am letzten Sonntag bei Spitzenreiter SV Grafenwöhr bot, kann man getrost den Hut ziehen. Schließlich verlangte die ersatzgeschwächte Kipry-Elf dem mit voller Kapelle angetreten Titelfavoriten alles ab und hätte es durchaus verdient gehabt, zumindest einen Zähler mitzunehmen. Das Glück, welches die "Lila-weißen" in den beiden Spielen zuvor zurückgewonnen hatten, war ihnen dieses Mal nicht hold. So war es sehr schade, dass die ärgerliche 1:2-Niederlage durch einen ungerechtfertigten Elfmeter und einen abgefälschten Freistoß herbeigeführt wurde. Aber an der couragierten Vorstellung lässt sich für das abschließende und überaus wichtige Match gegen Tabellennachbar SpVgg Schirmitz aufbauen. Mit den Weidener Vorstädtern um Ex-Detag-Coach Sepp Dütsch, erwarten die Köblitzer einen sehr kampfstarken Gegner, der den Hinspielerfolg (2:1) wiederholen und sich damit aus der Gefahrenzone verabschieden will. Die Detag-Kicker dagegen konnten sich nicht aus dem Tabellenkeller hocharbeiten und brauchen dringend den Dreier, der ihnen über den Jahreswechsel etwas Ruhe verschaffen würde. Deshalb warnt Coach Markus Kipry seine Truppe eindringlich vor dem Gast, der zum Beispiel erst vor kurzem die Grafenwöhrer mit 3:0 besiegte. Wie zuletzt wird eine konsequente Abwehrarbeit der Schlüssel zum Erfolg sein, in der Offensive hofft der TSV-Anhang, dass die wiederentdeckte Treffsicherheit kein Strohfeuer war.

14.11.21: Kann Detag Grafenwöhrs weiße Heimweste beschmutzen?

Die sechs Punkte aus den beiden letzten Spielen gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf haben dem TSV Detag Wernberg äußerst gut getan. Vor allem aber auch die Tatsache, dass in diesen beiden Matches neun Tore erzielt wurden, gibt Hoffnung, dass der Knoten in der Offensive nach spärlichen Torerfolgen in der Vorrunde endlich geplatzt ist. Bei den zuletzt gezeigten Leistungen mit Entschlossenheit und Selbstvertrauen sollte man allerdings gerade den 5:0-Sieg gegen die stark ersatzgeschwächte SpVgg Vohenstrauß nicht überbewerten. Der Konkurrent konnte an diesem Tag nicht dagegenhalten und machte es den Köblitzern insgesamt zu leicht den wichtigen Dreier einzufahren. Am Sonntag wartet mit Spitzenreiter und Titelfavorit TuS DJK/SV Grafenwöhr eine ganz andere Hausnummer auf die Detag-Kicker. Da ist es angebracht, den Garnisonsstädtern auf dessen Anlage mit der nötigen Demut, aber mit breiter Brust zu begegnen. Auch wenn Fakten und Statistik klar für die Truppe von Trainer Martin Kratzer sprechen (Detag feierte in Grafenwöhr vor zwöf Jahren den letzten Sieg / Grafenwöhr gewann alle bisherigen neun Heimspiele), chancenlos sehen sich die "Lila-weißen" nicht und würden die "blütenweiße Heimweste" des Gastgebers gerne beschmutzen und etwas Zählbares mitnehmen. Ob dieses Vorhaben allerdings realisiert werden kann scheint sehr fraglich. Beim TSV Detag wurde am Wochenanfang ein Spieler positiv auf das Coronavirus getestet. Bei allen anderen Spielern und dem Funktionärsteam verliefen die Tests zwar allesamt negativ, allerdings fand unter der Woche vorsichtshalber kein Training statt. Eine Überraschung wird nur möglich sein, wenn die sicherlich gut beschäftigte Defensivabteilung gegen den bärenstarken SV-Angriff erneut konzentriert und konsequent zu Werke geht und auch die Offensive beweisen kann dass der Torfluch endlich beendet ist.

06.11.21: Detag will gegen Vohenstrauß wichtigen Dreier nachlegen

(lfj) Mit dem 4:1-Sieg beim SV Schwarzhofen gelang dem TSV Detag Wernberg endlich mal wieder ein enorm wichtiger Dreier gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Diesmal schien die Truppe von Trainer Markus Kipry von Beginn an zu wissen, was in diesem Sechspunkte-Match auf dem Spiel steht und ging dementsprechend von Beginn an entschlossen zu Werke. So stellten die Köblitzer den Grundstein für den hochverdienten Erfolg mit einer Machtdemonstration bereits im ersten Durchgang, nachdem sie vorentscheidend 4:0 in Führung lagen und endlich auch einmal die Chancen nutzten. Im Detag-Lager hofft man nun natürlich, dass der Knoten in der Offensive damit geplatzt ist. Denn mit der SpVgg Vohenstrauß wartet der nächste Konkurrent aus den hintern Tabellengefilden auf die Detag-Kicker, die dieses enorm wichtige Match mit Demut, aber breiter Brust angehen sollten. Alle können sich noch an das Hinspiel erinnern, als der TSV ziemlich glücklich mit 1:0 gewann und dabei eine Abwehrschlacht abzuliefern hatte. Die Gäste mussten aufgrund einiger Coronafälle am letzten Wochenende pausieren, blieben aber in den letzten fünf Partien davor ohne Niederlage. Damit hat das Team von Trainer Michael Rösch plötzlich wieder eine hervorragende Ausgangslage im Abstiegskampf und wird auch in Unterköblitz alles daran setzen, um als Sieger den Platz zu verlassen. Die "Lila-weißen" sollten nach dem Überraschungscoup vor vier Wochen in Pfreimd und der folgenden 0:3-Heimniederlage gegen Kulmain zur Genüge gewarnt sein. Die Detag-Kicker wären sicherrlich gut beraten, wie in Schwarzhofen über solide Defensivarbeit und Effektivität im Angriff zu versuchen, die drei Punkte einzufahren. 

31.10.21: TSV bei Mitkonkurrent SV Schwarzhofen unter Siegzwang

(lfj) Der TSV Detag Wernberg leidet in dieser Saison unter chronischer Torarmut. Auch gegen den favorisierten FC Schlicht wäre am letzten Samstag mehr drin gewesen, aber so nutzten die mehr als gleichwertigen Köblitzer abermals ihre Chancen nicht, während die Gäste ihre wenigen Möglichkeiten zu drei Treffern nutzten. Weil aber einige Konkurrenten aus dem Tabellenkeller unerwartet punkten konnten, steht die Truppe von Trainer Markus Kipry erstmals in dieser Saison auf einem direkten Abstiegsplatz. Besonders die Heimbilanz der einstigen Heimmacht ist in dieser Spielzeit mit nur einem Dreier aus neun Spielen erschreckend. Etwas besser schnitten die "Lila-weißen" auf des Gegners Plätzen ab, wo auch schon die eine oder andere Überraschung gelang. An diesem Sonntag (14.45 Uhr) darf der TSV Detag nach zuletzt zwei Heimpleiten wieder einmal auswärts antreten, hat aber beim direkten Konkurrenten SV Schwarzhofen eine heikle Aufgabe vor der Brust. Heikel deshalb, weil gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf bisher wenig gelang und für den TSV im Osten des Landkreises nur ein Dreier zählt. Zudem landeten die "Schwarzachtaler" zuletzt beim SV Etzenricht einen 3:2-Überraschungssieg, der ihnen Selbstvertrauen geben wird. Da man im Lager der Köblitzer schön langsam nicht mehr erwartet, dass der Knoten in der Offensive platzt, ist umso mehr die Defensive gefordert, den Kasten sauber zu halten. Bei einer erneuten Niederlage würde die Luft im Tabellenkeller für die Detag-Kicker schon sehr dünn, deshalb zählen eigentlich nur drfei Punkte. Personell bleibt für den Detag-Coach bei eher spärlichen Alternativen.

23.10.21: TSV Detag steht gegen 1.FC Schlicht vor sehr hoher Hürde

(lfj) Wieder einmal schaffte es der TSV Detag Wernberg nicht, gegen einen direkten Konkurrenten wichtige Punkte einzufahren und sich etwas von der Abstiegszone zu lösen. Rätselhaft ist vor allem der Leistungsabfall innerhalb einer Woche, nachdem beim Topteam SpVgg Pfreimd noch ein verdienter Sieg gelang und dann gegen Mitkonkurrent SV Kulmain eine 0:3-Pleite folgte. Augenscheinlich haben die Köblitzer ein Motivationsproblem, sobald sie auf einen Gegner aus den hinteren Tabellenregionen treffen. Sollte dem wirklich so sein, wird es schwer werden, dem Abstiegstrudel zu entkommen. Zum Rückrundenstart geht es für die Truppe von Trainer Markus Kipry jedenfalls gleich mal in die Vollen. In einem weiteren Heimspiel empfangen die Detag-Kicker nämlich mit Aufsteiger 1.FC Schlicht einen der Titelfavoriten im Detag-Stadion. Das Hinspiel konnten die "Lila-weißen" zum Saisonstart etwas überraschend, aber nicht unverdient, mit 1:0 für sich entscheiden. Doch damals war die völlig neu formierte und hochkarätig besetzte Schlichter Crew um den neuen Spielertrainer Christoph Hegenbart noch nicht eingespielt, hat sich aber inzwischen in der Bezirksliga etabliert und mischt erwartungsgemäß vorne mit. Vor allem auswärts holte die Truppe aus dem Vilsecker Ortsteil bisher die meisten Punkte aller Teams (16). Auch wenn es zuletzt mit einem 1:1 in Schirmitz und dem 0:1 in Etzenricht, die ersten Patzer in der Fremde gab, in Unterköblitz geht der FC Schlicht als klarer Favorit aufs Feld und sinnt auf Revanche für die Hinspielpleite. Schwächster Angriff gegen beste Abwehr, damit sind die Rollen in diesem Match klar verteilt. Gegen den, mit ehemaligen Bayern- und Landesligaspielern gespickten Gast, geht es für den TSV Detag in erster Linie darum, mit kämpferischen Mitteln und Leidenschaft dagegen zu halten um eine kleine Chance auf eine Überraschung zu haben. In personeller Hinsicht gibt es bei der Kipry-Elf keine Entwarnung, so dass dem Detag-Coach auch diesmal kaum Alternativen bleiben.

16.10.21: TSV Detag erwartet SV Kulmain zum Sechspunktespiel

(lfj) Endlich belohnte sich der TSV Detag Wernberg beim Tabellenzweiten SpVgg Pfreimd mal wieder mit drei Punkten. Der hochverdiente 1:0-Sieg war nicht unbedingt einkalkuliert, bestenfalls überraschend, keinesfalls aber sensationell. Die Truppe von Trainer Markus Kipry hat durchaus bewiesen, dass sie in der Liga auch gegen Spitzenteams bestehen kann, aber halt eine schlechte Torausbeute vorzuweisen hat. In Pfreimd schafften es die Köblitzer, die starke Offensive der Platzherren, um Spielertrainer Lobinger kalt zu stellen und sich selbst Chancen zu erspielen. Den Nervenkitzel, bei dessen Höhepunkt Keeper Moritz Plößl mit einem gehaltenen Elfer in der Nachspielzeit den Sieg festhielt, hätten sich die Detag-Kicker bei besserer Chancenverwertung ersparen können. Nun gehen die „Lila-weißen“ in den Ligaalltag über und empfangen am Samstag um 16 Uhr mit dem SV Kulmain einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Trainer Markus Kipry muss nach der guten Derbyausbeute (4 Punkte) allerdings etwas auf die Euphoriebremse treten. Gegen die Nordoberpfälzer erwartet der Detag-Coach ein komplett anderes Spiel, indem es um immens wichtige drei Punkte geht. „Der Pfreimder Überraschungssieg ist nur etwas wert, wenn wir gegen Kulmain einen Dreier nachlegen. Deshalb müssen wir gegen den äußerst unangenehmen Gast dieselbe Leidenschaft wie in den Derbys auf den Platz bringen, um den zweiten Heimsieg einzutüten“, stimmt Kipry seine Jungs auf den Gegner ein. Personelle Besserung ist indes nicht in Sicht, es drohen sogar weitere Ausfälle. Auf der Bank werden demnach, wie zuletzt in Pfreimd nur A-Jugendspieler Platz nehmen, welche ihre Aufgaben nach ihrer Einwechslung aber exzellent lösten.

10.10.21: Detag will beim Derby in Pfreimd als Außenseiter punkten

Letztendlich waren es zwei enorm wichtige Punkte, die der TSV Detag Wernberg beim 2:2-Unentschieden im Derby gegen den FC nach 2:0-Halbzeitführung noch herschenkte. Insgesamt fehlte bei den vermeidbaren Gegentreffern wieder einmal die Cleverness, zum anderen sind die Köblitzer im bisherigen Saisonverlauf auch nur spärlich vom Glück begünstigt. An der im Derby gezeigten Gesamtleistung gilt es allerdings in den restlichen Partien aufzubauen und die gleiche Leidenschaft an den Tag zu legen. Denn da sind sich die meisten einig, mit der Einstellung vom letzten Samstag, wäre auch in den vorherigen Partien eine bessere Punkteausbeute gelungen. Die "Lila-weißen" wollen weiter nur nach Vorne schauen und da steht bereits der nächste Lokalschlager an. Am Sonntag um 15 Uhr stehen die Detag-Kicker beim benachbarten Landesligaabsteiger SpVgg Pfreimd vor einer echten Mammutaufgabe. Die Pfreimder haben den Abstieg gut verkraftet und mischen seit Saisonbeginn an der Tabellenspitze mit. Dies ist sicherlich auf eine eingespielte Mannschaft, eine starke Offensive und schließlich den Top-Torjäger der Liga, Spielertrainer Bastian Lobinger (13 Tore), zurückzuführen. Im Vorfeld der Begegnung stehen da also total gegensätzliche Faktoren, welche die SpVgg zum klaren Favoriten machen. Pfreimd hat am vergangenen Wochenende die Tabellenführung verloren und will deshalb mit aller Macht den Dreier gegen Detag gutschreiben, während Detag aus der Außenseiterrolle seine Chance suchen und möglichst etwas Zählbares mitnehmen will. Dass dabei aber die Fehlerquote deutlich reduziert werden muss, dürfte ebenfalls jedem klar sein. Die personelle Situation hat sich bei der Kipry-Truppe durch drei schwerere Verletzungen von erfahrenen Spielern in den letzten beiden Partien allerdings wieder enorm verschärft. So wird sich die Aufstellungen quasi von alleine ergeben, sodass der Coach erneut zu einigen Umstellungen gezwungen ist.

02.10.21: TSV Detag steht im Wernberger Derby schon unter Druck

Hinter dem Bezirksligateam des TSV Detag Wernberg liegen magere Wochen. Nur ein Treffer und ein Punkt aus den letzten vier Spielen waren eine geradezu mickrige Ausbeute, auf Dauer natürlich viel zu wenig, um in der Bezirksliga bestehen zu können. Dazu kam ausgerechnet eine Woche vor dem Wernberg-Köblitzer Derby gegen den FC die ernüchternde Klatsche (0:5) bei der SpVgg SV Weiden II, welche die Truppe von Detag-Trainer Markus Kipry erst einmal verdauen musste. Während der Nachbar nach dem nicht unbedingt erwarteten 3:1-Sieg über den SV Etzenricht also mit breiter Brust über die Naab kommen und drei Punkte anvisieren wird, trauen den Köblitzern nur die kühnsten Optimisten den Befreiungsschlag, bzw. einen Derbysieg zu. Die Zahlen sprechen zudem eine deutliche Sprache zugunsten der „Grün-weißen“. 27 Mal traf der FC bereits in die gegnerischen Tore, wogegen die 7 Tore des TSV geradezu bescheiden anmuten. Seit fast vier Partien erzielten die Köblitzer gar keinen Treffer mehr. Die Detag-Abwehr wird also erneut Schwerstarbeit zu verrichten haben, um den eigenen Kasten sauber zu halten, zudem werden Tore benötigt um zu punkten. Die „Lila-weißen“ stehen also nicht nur wegen des Prestiges mehr unter Druck als der Lokalrivale, da auch der Aspekt des mageren Punktekontos beim TSV einen gewichtige Rolle spielt. So bleibt den Detag-Kickern nur die Hoffnung auf die „eigenen Gesetze eines Derbys“ und eine starke Tagesform, um dem FC Paroli bieten zu können. Noch ist das rettende Ufer nicht zu weit entfernt, aber der Knoten muss nun auch endlich einmal platzen. Trainer Kipry muss mit Kevin Mann, der sich in Weiden eine schwere Knieverletzung zuzog und für den Rest der Saison ausfällt, einen weiteren und erfahrenen Abwehrspieler ersetzen, was sicherlich einen weiteren Rückschlag für die Köblitzer darstellt und den Coach zu erneuten Umstellungen zwingt. 

26.09.21: Für Detag ist am Weidener Wasserwerk verlieren verboten!

(lfj) Der TSV Detag Wernberg hat in den letzten Wochen etliche Punkte geradezu fahrlässig liegen lassen und verpasste es dadurch ins gesicherte Mittelfeld vorzudringen. Nach der enttäuschenden Nullnummer gegen Kellerkind FC OVI-Teunz haben die Köblitzer an diesem Sonntag erneut eine überaus wichtige und Richtung weisende Partie vor der Brust. Gastgeber SpVgg SV Weiden II liegt nur einen Punkt hinter den "Lila-weißen" und wird alles versuchen um die drei Punkte am Wasserwerk zu behalten. Die Spielertrainer der Landesliga-Reserve, Michael Riester und Marco Lorenz, verfügen über eine hervorragend ausgebildete Truppe, gemischt aus erfahrenen und sehr jungen Spielern. Dabei ist besonders darauf zu achten, die spielerische Stärke des Gastgebers zu unterbinden und selbst für Nadelstiche zu sorgen. Die Kipry-Elf wäre sicherlich gut beraten, den Fokus nur auf diese, sehr wichtige, Partie zu richten und kommende Highlights noch völlig auszublenden. Die Partie hat schließlich wegweisenden Charakter so dass für die Detag-Kicker "Verlieren verboten" angesagt ist. Coach Kipry erwartet einen verstärkten Gegner, muss aber selbst weiterhin auf wichtige Spieler verzichten. Dennoch ist es das Ziel, etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen.

18.09.21: Für TSV Detag zählt gegen FC OVI-Teunz nur ein Dreier

(lfj) Viel Aufwand, kein Ertrag! Der TSV Detag Wernberg begegnete in den letzten beiden Partien favorisierten Teams mindestens auf Augenhöhe, konnte aber keinen Zähler gutschreiben und rutschte damit in unmittelbare Nähe zu den Abstiegsplätzen ab. Chancen waren sowohl gegen Hahnbach (1:2), als auch in Luhe-Wildenau (0:2) vorhanden, konnten aber wieder einmal nicht genutzt werden. Fehlendes Spielglück in den einen, fehlende Kaltschnäuzigkeit in anderen Situationen, führen immer wieder zu unnötigen Punktverlusten, so dass die Köblitzer immer mehr unter Druck geraten. Zweifellos unter Siegzwang stehen sie auch an diesem Samstag (16 Uhr), wenn Aufsteiger FC OVI-Teunz im Detag-Stadion seine Visitenkarte abgibt. Die „Lila-weißen“ sollten in diesem überaus wichtigen Match vor dem Gegner gewarnt sein. Auch wenn die Gäste mit nur drei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen, wird diese Aufgabe alles andere als leicht und vor allen Dingen kein Selbstläufer. In dieser Partie sind alle Akteure gefordert, physisch wie psychisch in Topform aufzulaufen, um die drei Punkte einzufahren. Der Gast aus dem Osten des Landkreises, dessen Kritiken zuletzt besser waren als die Ergebnisse es vermuten lassen, war für den TSV Detag schon immer ein sehr unangenehmer Gegner und wird es vermutlich auch diesmal sein. Schließlich geht es auch für die Truppe von Mathias Biebl um eine der letzten Chancen, den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herzustellen. Seitens des TSV Detag gilt es, weiterhin optimistisch an die Aufgaben heranzugehen und den Glauben an sich selbst nicht aufzugeben, dann wird auch in der Offensive der Knoten einmal platzen. Trainer Markus Kipry muss weiter auf einige Akteure verzichten, dennoch ist die klare Zielsetzung für diese Partie, egal wie, ein Heimsieg. Das Vorspiel der Detag-Reserve gegen FC OVI-Teunz II fällt aus.

11.09.21: Kipry-Elf will sich beim Derby in Luhe-Wildenau belohnen

Für den TSV Detag Wernberg endete das Heimspiel gegen den favorisierten SV Hahnbach mit einer ärgerlichen 1:2-Niederlage. Zum einen lieferten die Köblitzer ihr bisher bestes Heimspiel ab, mussten aber trotzdem in der Nachspielzeit den Knockout hinnehmen. Problem der Kipry-Elf, die auch in vierzigminütiger Unterzahl, kaum Chancen der Gäste zuließ, ist nach wie vor die Torausbeute. Es gelingt einfach viel zu selten einen zweiten Treffer nachzulegen und die Partie damit auf die eigene Seite zu lenken. Jetzt wird es Zeit, auch mal wieder dreifach zu punkten, denn sonst droht der Absturz auf den Abstiegsrelegationsplatz und die direkten Abstiegsplätze kämen auch ganz nahe. Allerdings wartet auf die "Lila-weißen" am Samstag (16 Uhr) in der Nachbarschaft beim SC Luhe-Wildenau eine sehr knackige Aufgabe, die sie erneut als Außenseiter angehen. Der Sportclub verfügt zum einen über eine der besten Abwehr der Liga (8 Gegentore) und hat auch schon fast doppelt soviele Tore erzielt (13) wie der TSV (7). Besonders die pfeilschnellen Spitzen des SC dürfen nicht zuviele Räume bekommen um brenzlige Situationen zu vermeiden. Erneut also eine große Herausforderung für alle Mannschaftsteile des TSV, bei dem Coach Kipry zwar erneut auf einigen Positionen umstellen muss. Trotzdem wollen sich die Detag-Kicker wieder einmal belohnen und vom Kurztrip möglichst mit drei Punkten heimkehren.

04.09.21: Detag gegen Titelaspirant SV Hahnbach nur Außenseiter

2:1 gewonnen, dennoch sah man nach Spielschluss gegen Ensdorf beim Detag-Anhang kaum glückliche Gesichter! Grund dafür; die schwache Gesamtleistung gegen das punktlose Schlusslicht, welches zur Folge hatte, dass die Kipry-Elf bis zum Schlusspfiff um die wichtigen Punkte zittern musste. Mit dem Druck des "Gewinnenmüssens" kam die teilweise blutjunge Truppe dann wohl doch nicht so klar. Zumindest wäre dies eine Erklärung für die Leistungsschwankungen der Köblitzer, die zuvor gegen zwei stärkere Teams gute und couragierte Vorstellungen ablieferten. Jetzt gilt es das Match gegen Ensdorf abzuhaken, den Mund abzuwischen und sich auf die nächste, ungleich schwerere Aufgabe zu konzentrieren. Unterschiedlicher könnte das Level der Gegner zwischen letzten und diesem Samstag kaum sein. Denn der TSV Detag empfängt im zweiten Heimspiel in Folge mit dem SV Hahnbach ein eingespieltes Team, das wieder im Rennen um die Titelvergabe erwartet wird. Vor allem die Defensive des TSV Detag wird gegen die starke Hahnbacher Offensive vor einer großen Herausforderung stehen, welche sie nur meistern kann, wenn auch die "lila-weiße" Offensivabteilung für Entlastung und Torgefahr sorgen kann. Der TSV Detag will aus der Außenseiterrolle das Beste machen, hofft dass auch vorne endlich der Knoten platzt und will auf keinen Fall leer ausgehen.

28.08.21: Platzt bei TSV-Angriff gegen Ensdorf endlich der Knoten?

Wernberg. (lfj) Mit einem Torverhältnis von 4:6 und 8 Punkten nach sieben Spielen hat sich der TSV Detag Wernberg zum Minimalisten entwickelt. In den letzten beiden Partien konnte Trainer Markus Kipry zwar mit der couragierten Gesamtleistung seiner Truppe zufrieden sein, keinesfalls aber mit dem Ertrag von mageren zwei Punkten. Sowohl gegen Raigering (1:1) als auch in Etzenricht (0:0) agierten die „Lila-weißen“ über weite Strecken überlegen und offensiv, offenbarten aber in beiden Fällen die von Saisonbeginn an gezeigte Abschlussschwäche. Offensichtlich ist auch, dass die Köblitzer im Spielaufbau oder bei vielversprechenden Offensivaktionen viel zu selten die Ruhe finden, um sich mit sauberen Zuspielen klare Möglichkeiten zu kreieren. Allerdings gilt es weiter nach Vorne zu schauen und daran zu arbeiten, dass endlich auch in der Offensive der Knoten platzt und der hohe Aufwand, den die „Lila-weißen“ Woche für Woche betreiben, nun auch mal wieder belohnt wird. Dabei wäre es unklug, Gast DJK Ensdorf (Samstag, 16 Uhr) aufgrund dessen Tabellen- (16.) und Punktestandes (0) als leichten Gegner einzustufen oder die Vilstaler zu unterschätzen. Schließlich steht die Truppe von Gebhard Hauer bereits mit dem Rücken zur Wand und hat im Detag-Stadion nichts zu verlieren. Andererseits ist es für die Gäste aber auch eine Art letzte Chance, den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herzustellen. Für die Detag-Kicker um Spielführer Thimo Luff zählt ebenso nur ein Dreier, um sich etwas Luft nach hinten zu verschaffen. Dieser sollte gelingen, wenn der Gast nicht unterschätzt wird und die Kipry-Elf couragiert wie in den letzten Partien zu Werke geht.

22.08.21: TSV Detag beim SV Etzenricht vor einer sehr hohen Hürde

Wernberg. (lfj) Der TSV Detag Wernberg zeigte nach der schwachen Vorstellung von Schirmitz (1:2) im Heimspiel gegen den SV Raigering mit einer couragierten Vorstellung zweifellos eine Reaktion. Allerdings wurden dabei gegen ungewohnt schwache "Panduren" ganz klar zwei wichtige Punkte verschenkt, denn klare Chancen für den verdienten Sieg waren diesmal genügend vorhanden. Der Ärger über die magere Ausbeute muss aber bis Sonntag (Anstoß 16 Uhr) wieder verflogen sein, denn für die "Lila-weißen" gilt es, sich auf eine richtige Mammutaufgabe vorzubereiten und konzentrieren. Beim SV Etzenricht, einem Gegner der im vorderen Tabellenbereich erwartet wird, hängen die Trauben für die Kipry-Truppe zweifellos sehr hoch. Trotz der Angriffsflaute - Detag erzielte in sechs Spielen erst vier Tore - wollen die Detag-Kicker auf keinen Fall leer ausgehen und mit etwas Zählbarem Selbstvertrauen für die anstehenden schweren Aufgaben tanken. Nach Wochen mit argen personellen Engpässen hat Detag-Trainer Markus Kipry wieder mehr Optionen, denn bis auf die Langzeitverletzten und Urlauber Noel Schwägerl, kann er fast aus dem Vollen schöpfen.

14.08.21: Gelingt TSV gegen Raigering endlich der erste Heimsieg ?

Wernberg. (lfj) Die Hoffnungen auf weiteres Zählbares haben sich für den Detag-Anhang am letzten Sonntag in Schirmitz nicht erfüllt. Allerdings war die Gesamtleistung der "Lila-weißen" auch viel zu schwach um am Ende die erste Auswärtsniederlage verhindern zu können. Im Angriff fehlte erneut die Durchschlagskraft und demzufolge die Chancen für eigene Tore. Zudem wurden dem keineswegs starken Gegner zuviele Mögklichkeiten gelassen um am Ende als verdienter Sieger vom Platz zu gehen. Die Köblitzer werden ein ganz anderes Gesicht zeigen müssen um im nächsten Match (Samstag, 16 Uhr) gegen den spielstarken SV Raigering nicht erneut die Segel zu streichen. In der schwierigen Lage, in der sich die Kipry-Elf derzeit zweifellos befindet, wäre natürlich das erste Erfolgserlebnis auf eigenem Platz beste Medizin für das angeknackste Selbstvertrauen. Allerdings dürfte dies ein schweiriges Unterfangen werden, schließlich gibt es auch an diesem Samstag keine Entwarnung, was die prekäre personelle Lage angeht. Weitere Spieler haben sich in den Urlaub verabschiedet, so dass gegen einen starken Gegner nur zu hoffen bleibt, dass die Detag-Kicker über mannschaftliche Geschlossenheit, Zweikampfstäre und mehr Durchschlagskraft im Angriff, ins Spiel finden und die Punkte auf dem eignen Konto verbuchen können.

14.08.21: Spitzenspiel der B2 wird wegen Personalmangel verlegt

Personalmangel aufgrund vieler Verletzter und Urlauber hüben wie drüben. So verständigten sich die Detag-Reserve und der TV Wackersdorf II, das Spitzenspiel der B-Klasse 2, welches diesen Samstag stattgefunden hätte, zu verlegen. Nachholtermine stehen zwar schon im Raum, der endgültige Termin wird aber erst in Kürze bekanngegeben.

08.08.21: Die Detag-Kicker in Schirmitz vor einer schweren Aufgabe

Wernberg. (lfj) Der TSV Detag Wernberg blieb seinem eingeschlagenen Trend auch am Doppelspieltag treu. Auswärtssieg in Vohenstrauß, Heimniederlage gegen Grafenwöhr. Allerdings gehört Grafenwöhr nicht unbedingt zu den Teams, an denen sich die "Lila-weißen" messen müssen. Denn während die Garnisonsstädter im Titelkampf erwartet werden, müssen die Detag-Kicker in dieser Saison allem Anschein nach kleinere Brötchen backen und versuchen ihre Schäfchen rechtzeitig ins Trockene zu bringen. Am Sonntag (15 Uhr) gehts für die Köblitzer zu einem Gegner, der vom Leistungslevel her wohl eher der eigenen Kragenweite entspricht, aber alles andere als Leicht einzustufen ist. Die SpVgg Schirmitz verfügt über einen eingespielten und erfahrenen Kader, den es der Ex-Detag-Trainer Sepp Dütsch versteht, auf Betriebstemperatur zu bringen. Mit vier Punkten aus den ersten drei Spielen sind die Schirmitzer auch recht ordentlich gestartet. Nicht nur deshalb erwarten Detag-Trainer Markus Kipry und die Verantwortlichen einen kampfstarken und bis in die Haarspitzen motivierten Gegner, der mit aller Macht die drei Punkte einfahren und am TSV vorbeiziehen will. "Wenn wir da die Zweikämpfe nicht annehmen und dagegen halten, werden wir nichts ernten", weist der Detag-Coach nochmal eindringlich auf die Schwere der Aufgabe hin. In personeller Hinsicht gibt es indes weiter keine Entwarnung. Neben den bekannten Ausfällen wird auch Simon Polster (Urlaub) nicht zur Verfügung stehen. Dennoch wollen die Mannen um Käpt`n Thimo Luff etwas Zählbares auf das Punktekonto bringen.

01.08.21: Detag mit Rumpfelf gegen Grafenwöhr klarer Außenseiter!

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – Nach diesem Prinzip verfährt auch der TSV Detag Wernberg zum Start der neuen Saison in der Bezirksliga Nord. 1:0, 0:1, 1:0 waren die bisherigen Ergebnisse aus Sicht der Köblitzer in den ersten drei Partien und man muss schwer davon ausgehen, dass zumindest von Seiten der Kipry-Elf auch in nächster Zeit keine Torspektakel zu erwarten sind. Glücklich sind die „Lila-weißen“ derzeit über die eingeheimsten sechs Punkte aus drei Spielen, die im Vorfeld nicht unbedingt so zu erwarten waren, wenn man bedenkt, dass sich von Beginn an massive Verletzungs- und Personalprobleme ergaben. Auch wird man sich beim TSV derzeit nichts darum scheren, wenn der eine oder andere Punkt glücklich zustande kommt oder aktuell keine fußballerische Leckerbissen geboten werden. Aufgrund der personellen Situation sind die Verantwortlichen schon glücklich, wenn das „übrige Häuflein“ Charakter zeigt und in kämpferischer Hinsicht über sich hinauswächst. So war es auch am Freitag wieder, als die Truppe um Käpt`n Thimo Luff in Vohenstrauß mit dem nötigen Quäntchen Glück, aber großem Kampf und Siegeswillen die Punkte mit nach Hause nahm. Das Verletzungspech riss auch am Freitag nicht ab. Detag war ohnehin schon enorm ersatzgeschwächt angetreten und musste schon nach einer Viertelstunde den jungen Noel Schwägerl nach einer wohl schwereren Knieverletzung ersetzen, andere Spieler zogen sich im weiteren Spielverlauf mehr oder minder schwere Blessuren zu. Das heißt, heute gegen den Top-Favoriten SV TuS/DJK Grafenwöhr steht Coach Kipry erneut nur eine Rumpfelf zur Verfügung. Deren Ziel ist es, sich gegen den qualitativ übermächtigen Gast möglichst gut aus der Affäre zu ziehen. Die Garnisonstädter um Trainer Martin Kratzer mussten trotz klarer Überlegenheit in Raigering eine überraschende 2:3-Niederlage hinnehmen, landeten aber am Freitag im Topspiel gegen Etzenricht einen 2:0-Sieg, der aufzeigt, dass der Titelkampf nur über Grafenwöhr führt. Wunsch wäre es natürlich, wenigstens einen Zähler im Detag-Stadion zu behalten, was aber aufgrund der völlig unterschiedlichen Vorzeichen und Qualitätsunterschiede einer riesengroßen Überraschung gleichkäme.

30.07./01.08.21:Kann TSV Detag trotz zahlreicher Ausfälle bestehen?

Wernberg. (lfj) Es war eine unsanfte Landung auf dem Hosenboden. Natürlich hatte man sich beim TSV Detag Wernberg nach dem Auftaktsieg in Schlicht gegen Schwarzhofen mehr ausgerechnet. Letztendlich hatten es die "Lila-weißen" aber nicht geschafft, sich klare Möglichkeiten herauszuspielen um überhaupt eine Chance auf einen Sieg zu haben. Dennoch wäre ein schmutziges und glückliches 0:0 möglich gewesen. Trainer Markus Kipry hatte mit seinem Team während der Woche eine ganze Menge aufzuarbeiten. Vor allem bei den Szenen, die in der Nachspielzeit zur Niederlage führten, machte der Coach eine ganze Fehlerkette aus. Nun hofft er dass seine Schützlinge aus dieser Negativerfahrung lernen und nicht mehr zurück, sondern nach vorne blicken. Am Wochenende stehen zwei sehr schwere Aufgaben auf dem Programm, durch dessen Ausgang sich schon andeuten kann wo die Reise für die Köblitzer hingeht. Die Detag-Kicker stehen also schon früh am Scheideweg und sollten sich weitere Nackenschläge ersparen. Dies wird allerdings alles andere als leicht, denn bei Aufsteiger SpVgg Vohenstrauß (Freitag, 19 Uhr), der bei der 1:5-Pleite in Etzenricht völlig unter Wert so hoch geschlagen wurde, und zuhause gegen den Top-Favoriten SV TuS/DJK Grafenwöhr (Sonntag, 15 Uhr) hängen die Trauben hoch. In beiden Partie wird nur etwas zu holen sein wenn die Mannschaft wie in Schlicht mannschaftlich geschlossen auftritt. Die Personalmisere hat sich indes weiter verschlechtert.  Neben Alexander Luff, Thomas Schärtl, Michael Schütz und Lukas Neumeier, die allesamt sicher nicht zur Verfügung stehen, ist auch der Einsatz der verletzten Simon Polster und Christian Luff sehr unwahrscheinlich.

24.07.21:TSV Detag mit Personalproblemen gegen SV Schwarzhofen

Wernberg. Nach langer Pause und intensiver Vorbereitung fuhren die Detag-Kicker am letzten Freitag mit gemischten Gefühlen nach Schlicht, wo zum Saisonauftakt ein euphorischer, qualitativ  besetzter und ambitionierter Aufsteiger wartete, der sein erstes Bezirksligaspiel in der Vereinsgeschichte unbedingt gewinnen wollte. Die „Lila-weißen“ machten den Schlichtern allerdings einen Strich durch die Rechnung, indem sie mit einem hart erkämpften, aber keineswegs unverdienten 1:0-Sieg die Punkte entführten. „Wir haben dieses schwere Match gewonnen, weil wir uns als Mannschaft präsentiert haben“, konstatierte der neue Trainer Markus gleich nach Spielschluss stolz im Kreis seines Teams. Dieser Dreier war umso wichtiger, denn so richtig daran geglaubt hatte im Umfeld niemand, auch wenn der Coach im Vorfeld einen Sieg als Ziel ausgab. Die zahlreichen Angeschlagenen haben auf die Zähne gebissen und füreinander alles gegeben. Auch den Knackpunkt der zwei verschossenen Elfer hat das Team hervorragend weggesteckt und sich den Sieg schließlich redlich verdient. Nichtsdestotrotz heißt es für die Köblitzer jetzt, auf dem Boden zu bleiben und die Konzentration aufrecht zu erhalten, denn die Gegner werden nicht leichter. Mit dem SV Schwarzhofen gastiert am Samstag (16 Uhr) ein Gegner im Detag-Stadion, der vom Leistungslevel mit der Vorsaison nicht mehr zu vergleichen sein dürfte. Die Truppe des jungen Trainers Michael Hartlich, machte bereits in den Testspielen deutlich, dass mit ihr zu rechnen ist. Nach Schlicht, einem routinierten Gegner mit spielerischen Vorzügen, treffen die Köblitzer auf eine junge, aber lauf- und spielstarken Truppe, dem sie nicht zu viele Freiheiten gewähren sollten.  Für das Team von der Schwarzach ist die Partie heute im Detag-Stadion quasi der Saisonstart, da der Auftakt gegen Etzenricht (spielte im Kreispokal-Finale) verlegt werden musste. Mit der Euphorie des Kreispokal-Finaleinzugs am Mittwoch (2:1 gegen Pfreimd) will auch der SVS einen gelungenen Start hinlegen und wird sich Chancen auf einen Dreier ausrechnen. Deshalb sollte die Kipry-Elf gewarnt sein und erneut konzentriert zu Werke gehen, zumal der neue Detag-Coach auf eine ganze Reihe verletzter, erkrankter oder sonstig verhinderter Akteure verzichten muss, so dass sich die Aufstellung quasi von alleine ergibt.

16.07.21: TSV Detag bei Aufsteiger Schlicht gleich vor hoher Hürde

Wernberg. Seit dem kurzen Intermezzo im Herst 2020 sind seit den letzten Verbandspielen nun schon wieder neun Monate vergangen. Nun kann es aber am kommenden Wochenende endlich wieder losgehen, worauf sich die Fußballer in ganz Bayern freuen. So auch die Kicker des TSV Detag Wernberg in der Bezirksliga Nord, die am Freitagabend um 19 Uhr beim stark eingeschätzten Aufsteiger 1.FC Schlicht ihre Visitenkarte abgeben müssen. Die Karten werden auch in der Bezirksliga Nord neu gemischt, denn kaum ein Verein hat in personeller Hinsicht noch das Gesicht des Saisonstarts 2019/2020 vor zwei Jahren. Während allerdings beim TSV Detag Wernberg der neue Trainer Markus Kipry einige Leistungsträger der Vorsaison nicht mehr zur Verfügung hat, konnte sich der Aufsteiger aus dem Vilsecker Stadtteil namhaft und qualitativ verstärken wie kein anderer Club der Liga. So gesehen ist es auch nicht verwunderlich, dass Experten die Truppe des neuen Spielertrainers Christoph Hegenbart als Geheimfavoriten handeln. Schlicht setzte am letzten Wochenende bei Süd-Vertreter FC Schwarzenfeld mit einem 4:0-Erfolg die erste Duftmarke, die "Lila-weißen" verpatzten dagegen die Generalprobe gegen den FC Kosova Regensburg mit einer 1:3-Niederlage. Als wäre es nicht ohnehin schon schwer genug, gleich bei einem euphorischen, ambitionierten und im ersten Bezirksligaspiel der Vereinsgeschichte hochmotivierten Aufsteiger antreten zu müssen, so kommt bei den Köblitzern noch dazu dass Coach Kipry die ein oder andere offene Baustelle zu schließen hat. Dies erscheint aber aufgrund zahlreicher angeschlagener Akteure nicht von Heute auf Morgen realisierbar. Nichtsdestotrotz hoffen die Verantwortlichen des TSV Detag eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken zu können, die in der Lage ist, mit etwas Zählbarem einen guten Start hinlegen zu können.