Spielberichte "Erste"

Saison 2021/2022

(lfj) Nach dem Überrschungscoup von Pfreimd bot der TSV Detag Wernberg im enorm wichtigen Heimspiel gegen Mitkonkurrent SV Kulmain eine enttäuschende Vorstellung. Anstatt sich mit einem Dreier etwas von der Abstiegszone abzusetzen, bezogen die Köblitzer eine verdiente 0:3-Niederlage, womit auf die Euphorie der letzten Woche schon wieder die Ernüchterung folgte. Wie erwartet, übernahm der TSV Detag von Beginn an die Defensive, fand aber kaum Mittel, die tiefstehende Kulmainer Abwehr in größere Verlegenheit zu bringen. Der Gast verteidigte mit einfachsten Mitteln geschickt und setzte auf gelegentliche Konter, von denen einer nach einer Fehlerkette in der TSV-Abwehr zum 0:1 durch Maximilian Kuhbandner führte. Woran es bei Detag in dieser Saison besonders hapert, zeigte sich wieder einmal in der 24.Minute. Zunächst scheiterte Thimo Luff an Gästekeeper Jannick Netzel, den Abpraller setzte Simon Polster aus Kurzdistanz an die Latte des SV-Gehäuses. Anders die Gäste, die kurz vor der Pause (42.) mit der zweiten Chance, erneut nach einem dicken Patzer, durch Maximilian Nicklas auf 2:0 erhöhten. Detag hoffte nach dem Seitenwechsel auf den schnellen Anschlusstreffer, wurde aber schon nach wenigen Minuten (50.) nach einem Konter und dem 0:3 durch einen Kopfballtreffer von Nicolas Pusiak, eiskalt erwischt. Das war die Vorentscheidung, zumal die Gäste kaum Probleme hatten die Versuche des TSV zu verteidigen. So waren bei den "Lila-weißen", bei denen kein Akteur Normalform erreichte, ein paar harmlose Schüsschen und ein Kopfball an den Pfosten durch Thimo Luff, die spärliche Ausbeute. Somit steckt die Truppe von Trainer Markus Kipry mehr denn je im Abstiegskampf.

TSV Detag Wernberg: Plößl, Schmidt, Schütz, Alexander Luff, Moritz Polster (58. Schlosser), Christian Luff, Geier, Lenz (60. Maunz), Häffner, Thimo Luff, Simon Polster (84. Hägler). - SV Kulmain: Netzel, Ditschek, Greger, Lehner (71. Perez), Pusiak (80. Röhm), Biersack, Nicklas, Serfling, Kastner, Schmidt, Kuhbandner (87. Vasquez). - Tore: 0:1 (13.) Maximilian Kuhbandner, 0:2 (42.) Maximilian Nicklas, 0:3 (50.) Nicolas Pusiak - SR: Andreas Stolorz (DJK Irchenrieth) - Zuschauer: 110.

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Eine faustdicke Überraschung erlebten die zahlreichen Zuschauer auf dem Pfreimder Sportplatz. Sie waren Zeugen der ersten Heimniederlage der SpVgg Pfreimd in dieser Spielzeit. Dabei präsentierte sich der TSV als ein bissiger und giftiger Gegner, der der heimischen SpVgg über die gesamte Spieldauer das Leben schwer machte und sie nicht zur Entfaltung kommen ließ. Pfreimd hatte erwartungsgemäß mehr Spielanteile, schaffte es aber nicht, sich klare Torchancen zu erspielen. Da sich auch Detag im ersten Durchgang noch nicht entscheidend vor dem heimischen Gehäuse in Szene setzen konnte, blieb es beim gerechten torlosen Unentschieden zur Pause. Nach Wiederbeginn blieb bei den Gästen mit Christian Luff ein Aktivposten krankheitsbedingt in der Kabine. Zunächst schien sich das zu Gunsten der Platzherren auszuwirken, doch nach wenigen Minuten war Detag wieder geordnet und setzte einige Nadelstiche in Form von Kontern, welche aber nicht konsequent genug ausgespielt wurden. Nachdem der eingewechselte Youngster Benjamin Wolf eine Riesenchance zur Gästeführung vergab, machte es Thimo Luff etwas später besser und besorgte mit einem schönen Heber aus zwanzig Metern die hochverdiente 1:0-Führung des TSV (77.). Pfreimd musste nun kommen und wurde selbst bei zwei fragwürdigen Freistößen nahe der Strafraumgrenze nicht gefährlich. Detag dagegen ließ beim einen oder anderen Konter die Entscheidung liegen. So kam es wie es so oft kommt, wenn man in der Tabelle hintensteht. Alle warteten schon auf den Schlusspfiff, doch beim letzten Angriff brachte Fabio Schmidt den Pfreimder Maximilian Herzog im Strafraum unglücklich zu Fall und der Unparteiische entschied auf Strafstoß für die SpVgg. Der Pfreimder Kapitän Nikolas Schmid schnappte sich die Kugel und TSV-Keeper Moritz Plößl, der ansonsten kaum etwas halten musste, holte sie aus dem Eck und rettete seinen Farben mit der letzten Aktion des Matches den hochverdienten Sieg.

SpVgg Pfreimd: Herrmann, Holzgartner (88. Irlbacher), Schmid, Schön (69. Blödt), Schießl, Sebald, Dennis Lobinger, Kiener (69. Brendel), Bastian Lobinger, Mischinger (79. Ring), Herzog - TSV Detag Wernberg: Plößl, Schmidt, Alexander Luff, Moritz Polster, Schütz, Christian Luff (46. Wolf), Geier, Häffner, Simon Polster (59. Schlosser), Thimo Luff, Lenz (88. Hägler). - Tor: 0:1 (77.) Thimo Luff - SR: Robert Kleffmann (SpVgg Stadtamhof) - Zuschauer: 350   SPIELDATEN  VIDEO

(lfj) Vor einer prächtigen Zuschauerkulisse lieferten sich der TSV Detag und der FC Wernberg ein packendes und hart umkämpftes, aber jederzeit faires Lokalderby, welches mit dem 2:2-Endstand keinen Sieger fand. Mit díesem einen Punkt konnten die "Grün-weißen" sicherlich etwas besser leben als die Platzherren, die im zweiten Spielabschnitt eine 2:0-Pausenführung noch verspielten und sich somit nicht aus der Abstiegszone entfernen konnten. Der FC fand zu Beginn etwas besser in die Partie und wäre fast in Führung gegangen (6.), als ein Detag-Verteidiger eine Hereingabe knapp am eigenen Tor vorbei bugsierte. Doch Detag kämpfte sich immer mehr ins Spiel und war fortan die besser Mannschaft mit den klarerern Chancen. Nachdem Marco Geier noch eine Großchance vergab (22.), nutzte Dominik Häffner nach einem langen Ball einen Stellungsfehler in der FC-Abwehr und traf zur umjubelten Detag-Führung (28.). Und der TSV bot dem favorisierten Gast unter Anfeuerung der zahlreichen Fans weiter Paroli. Simon Polster ließ sich im FC-Strafraum nicht vom Ball trennen, scheiterte mit seinem Schuss zunächst an FC-Keeper Noah Schmidt, aber Lukas Neumeier staubte im Nachfassen zum 2:0 für den TSV ab. Neumeier hatte vor dem Seitenwechsel noch die klare Chance zum dritten Treffer der Köblitzer (43.), doch legte er sich den Ball zuweit vor und scheiterte beim Abschluss an Schmidt. Der Detag-Akteur verletzte sich bei dieser Aktion wohl schwer und musste ebenso noch vor der Pause ausgewechselt werden wie der zweite Torschütze, Dominik Häffner. Wie erwartet kam die Schwendner-Elf nach dem Wechsel stärker auf und drängte. Nach einem fatalen Querpass aus der Detag-Abwehr kam Christoph Lindner zum Abschluss und traf zum 2:1-Anschlusstreffer (52.). Nun wackelte der TSV, zu wirklichen Möglichkeiten kam der FC aber nicht. Der aus Detag-Sicht unglückliche Ausgleich (71.) fiel nach einer Ecke und einem Kopfball von Matthias Schreyer, wobei die Kugel ins lange Eck fiel, aber durchaus noch verhindert werden hätte können. Als viele dachten, die Partie würde nun komplett zu Gunsten der Gäste kippen, konnten die "Lila-weißen" wieder stärker dagegen halten. Klare Möglichkeiten blieben auf beiden Seiten bis zum Schlusspfiff aus, so dass es beim 2:2-Endstand blieb. SPIELDATEN
TSV Detag Wernberg: Plößl, Schütz, Moritz Polster, Schmidt, Alexander Luff, Christian Luff, Geier, Neumeier (45. Wolf), Häffner (46. Lenz), Thimo Luff, Simon Polster (89. Schwägerl) - 1.FC Wernberg: Schmidt, Wagner, Zimmermann, Schreyer, Lang (46. Jonathan Schatz), Simon Preißer (72. Hagn), Sebastian Preißer, Wesnitzer (40. Maximilian Schatz), Lorenz, Schwirtlich (88. Meller), Lindner. - Tore: 1:0 (28.) Dominik Häffner, 2:0 (37.) Lukas Neumeier, 2:1 (52.) Christoph Lindner, 2:2 (71.) Matthias Schreyer - SR: Maximilian Großmann (SpVgg Weigendorf) - Zuschauer: 770

(lfj) Mit einer denkwürdigen 0:5-Klatsche beim Tabellennachbarn SpVgg SV Weiden II musste der TSV Detag Wernberg die Heimfahrt antreten. Nach einer turbulenten Anfangsphase mit je einer klaren Chance auf beiden Seiten, verschliefen die Gäste die nächsten 20 Minuten und lagen durch Tore von Benjamin Werner (8.) und Florian Reich (11.) früh mit 0:2 im Rückstand. Weniger Glück hatten die Gäste, als der Pfosten bei einem Schuss von Simon Polster die Landesligareserve vor dem Anschlusstreffer bewahrte. Auch weitere wütenden Angriffe der Gäste brachten nichts ein. Besser machte es Julian Brünsch nach dem Seitenwechsel (59.) als sein Schuss vom Innenpfosten zum 3:0 ins Tor ging. Als zu allem Überfluss Gästspieler Lukas Neumeier mit gelb-rot vom Platz musste (64.) brachen bei der Kipry-Elf alle Dämme und Florian Reich (73.), sowie Tobias Bernkopf (77.) schraubten das Endergebnis auf 5:0. Während Weiden wichtige Punkte gutschreiben konnte, geht Detag schweren Zeiten entgegen, zumal der gebrauchte Tag zusätzlich von der schweren Knieverletzung von Kevin Mann überschattet wurde.

SpVgg SV Weiden II: Baierl, Käs, Roith, Bernkopf, Reich (74. Weiß), Riester, Kipry (83. B. Bock), Träger; Werner (62. Langendorf), Weidhas, Brünsch. - TSV Detag Wernberg: Plößl, Schmidt, Neumeier, Mann (34. Lenz) , A. Luff, Geier, M. Polster (15. Schütz), Schwägerl (70. Maunz), Häffner, T. Luff, S. Polster (70. Schlosser). - Tore: 1:0 (8.) Benjamin Werner, 2:0 (11.) Florian Reich, 3:0 (59.) Julian Brünsch, 4:0 (73.) Florian Reich, 5:0 (77.) Tobias Bernkopf - SR: Adrian Kohn (FC Amberg) - Gelb-rot: (64.) Lukas Neumeier, Detag - Zuschauer: 187   SPIELDATEN  FOTOS  LIVESTREAM

(lfj) Der TSV Detag Wernberg verpasste auch gegen Kellerkind FC OVI-Teunz den Befreiungsschlag und musste sich mit einem enttäuschenden 0:0-Unentschieden begnügen. Damit bleibt die Mannschaft von Trainer Markus Kipry selbst im Tabellenkeller stecken. Bis Mitte der ersten Hälfte war es ein hektisches und zerfahrenes Match, in dem sich keines der beiden Teams Möglichkeiten erspielen konnte. Danach übernahm Detag immer mehr das Kommando, offenbarte aber dann erneut die vielzitierte Abschlussschwäche. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit ließen die Köblitzer fahrlässig vier, fünf erstklassige Einschuss- bzw. Kopfballmöglichkeiten liegen. Auch im zweiten Abschnitt hatte man den Eindruck, dass die "Lila-weißen" in der finalen Aktion im Spielaufbau oder vor dem gegnerischen Tor stets die falsche Entscheidung trafen. So schafften sie es nicht, gegen den defensiven Gast, der in der gesamten Partie nur einen Torschuss zu verzeichnen hatte, den siegbringenden Treffer zu erzielen.

TSV Detag Wernberg: Schönberger, M. Polster, Mann, A. Luff, C. Luff, Geier, Neumeier, Schmidt (46. Wolf), S. Polster, T. Luff, Lenz (52. Häffner) - FC OVI-Teunz: Böl, Uschold, Welnhofer, Kellner (93. Roth), Kerbel, Frank, Augustin, Herzog, Löffelmann, Kretschmer (63. Leka), K. Fischer - SR: Matthias Wolf (SV Immenreuth) - Gelb-rot: (87.) Dominik Häffner; (89.) Thimo Luff, beide Detag - Zuschauer: 150.

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Beim Derby ging es wie erwartet von Anfang an heiß her. In der ersten Halbzeitkonnte Detag vier, fünf gute bis prächtige Chancen nicht nutzen bzw. fand  in SC-Keeper Roland Frischholz das eine oder andere Mal seinen Meister. Anders die Gastgeber, die zwei Stellungsfehler in der Gästeabwehr ausnutzten und mit wesentlich mehr Effizienz eine 2:0-Halbzeitführung vorlegten. In der 17. Minute schickte Magerl den schnellen Geitner auf die Reise, welcher den Ball klug auf Kellner flankte, der den Ball gekonnt mit der Brust über die Linie drückte. In der 27. Minute war es dann Maximilian Prem, der nach einer Vorlage von Geitner ganz alleine vorm Wernberger Keeper stand und überlegt ins untere, rechte Eck abschloss. In der zweiten Halbzeit passierte bis auf viele Mittelfeld-Szenen nicht mehr viel. Der Sportclub war mit der Führung zufrieden, stand tief und lauerte auf Konter. Die Lila-Weißen aus Wernberg waren bemüht, schafften es aber nicht gegen die gut sortierte SC-Abwehr kaum zu gefährlichen Abschlüssen zu kommen.

SC Luhe-Wildenau: R.Frischholz, Kellner (84. Guber), Gleißner, S. Urban, Bartosch, Magerl (79. Rudlof), Geitner (77. Bertelshofer), Prem (61. Meckl), Zawal (50. Stadler), Weizer, Lorenz - TSV Detag Wernberg: Plößl, Schütz (40. Neumeier), Mann, Maunz (58. Schwägerl), T. Luff, C. Luff (84. Weig), Geier, S. Polster, A. Luff, Lenz, Häffner - Tore: 1:0 (17.) Carsten Kellner, 2:0 (27.) Maximilian Prem - SR: Jonas Kohn (Germania Amberg) - Zuschauer: 265.

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Mit einer sehr ärgerlichen und unglücklichen 1:2-Heimniederlage gegen den favorisierten SV Hahnbach verpasste es der TSV Detag Wernberg, sich etwas von der gefährdeten Zone abzusetzen. Diese Niederlage hatten die "Lila-weißen" aufgrund ihrer beherzten Vorstellung, auch in vierziegminütiger Unterzahl, einfach nicht verdient. Streitpunkt waren im zweiten Abschnitt zwei Schlüsselszenen, bei denen Entscheidungen des teilweise überforderten Unparteiischen zu ungunsten der Heimelf eine Rolle spielten.

Detag kam super ins Spiel und ging bereits in der 4.Minute in Führung als Thimo Luff auf und davon war und Edi Lenz bediente, der dem SV-Keeper aus zehn Metern keine Chance ließ. Und der TSV hätte nachlegen können (16.), aber Hahnbachs Torwart Jakob Wismet fischte Thimo Luff im letzten Moment den Ball vom Fuß. Davor (14.) vergab Simon Ströhl die einzige halbwegs klare Chance der Gäste im gesamten Spiel. Bis zur Pause war die Partie ausgeglichen, wobei Detag etwas mehr ins Spiel investierte. Der Ausgleich gelang den Gästen, als in einer Situation im TSV-Strafraum das Spielgerät nicht weit genug geklärt wurde und Michael Hirschmann mit einem Sonntagsschuss in den Winkel traf. Die erste Schlüsselszene ereignete sich fünf Minuten nach Wiederbeginn, als Dominik Häffner nach einem Allerweltsfoul mit Gelb/rot vom Platz musste. Durch die Überzahl bekam Hahnbach natürlich ein Übergewicht, aber die Detag-Abwehr stand gut und ließ nichts zu. Die Köblitzer konnten sich immer wieder befreien, doch die Nadelstiche ins Ziel bringen. In der 74. Minute war Simon Polster allerdings durch und wurde beim Einschuss von den Beinen geholt. Warum der Pfiff des Unparteiischen ausblieb, wird sein Geheimnis bleiben. Im Nachschuss vergab allerdings auch Thimo Luff die Führung. Und so kam es, wie so oft gegen einen Gegner der vorne steht. In der ersten Minute der Nachspielzeit parierte TSV-Keeper Moritz Plößl gleich dreimal gegen Gästeangreifer, der Ball konnte immer noch nicht geklärt werden und so ließ sich Manuel Plach kein viertes Mal bitten und versenkte die Kugel per Kopf zum glücklichen Gästesieg.
TSV Detag Wernberg: Plößl, Schmidt, Mann, Häffner, Alexander Luff (95. Schütz), Christian Luff, Geier, Wolf (61. Moritz Polster), Lenz (76. Maunz), Thimo Luff, Simon Polster. - SV Hahnbach: Wiesmet, Geilerdörfer, Rösch, Seifert, Hüttner, Plach, Schötz, Ströhl (78. Hartmann), Brewitzer (84. Neiswirth), Dotzler, Hirschmann - Tore: 1:0 (4.) Eduard Lenz, 1:1 (37.) Michael Hirschmann, 1:2 (92.) Manuel Plach - SR: Joshua Koriath (FC Rosenhof-Wolfskofen) - Zuschauer: 150 - Gelb-rot: (51.) Dominik Häffner, Detag.

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(lfj) Das beste am  Spiel des TSV Detag Wernberg gegen Schlusslicht DJK Ensdorf war aus Sicht der "Lila-weißen" das Ergebnis von 2:1. Gegenüber den beiden Unentschieden gegen Raigering und Etzenricht war die Kipry-Elf nicht wiederzuerkennen. Gegen ein stärkeres Team als es die punktlosen Vilstaler waren, wäre der TSV sicherlich nicht als Sieger vom Platz gegangen. Trotz der frühen Führung (13.) nach einem schönen Angriff und dem Kopfballtor von Dominik Häffner, bekam Detag keine Ruhe in sein Spiel und wirkte nervös und zerfahren. Ensdorf beschränkte sich auf kämpferische Mittel und wurde von der unkonzentrierten TSV-Defensive ab und an zu Abschlüssen eingeladen, die aber ebenso nichts einbrachten wie auf der Gegenseite die wenigen Chancen der Heimelf. Im zweiten Abschnitt schien Detag zielstrebiger zu Werke zu gehen. Simon Polster vergab noch eine Großchance (48.), bevor er mit einem schönen Heber aus dem Lauf heraus das vermeintlich vorentscheidende 2:0 erzielte. Aber auch der Zweitorevorsprung gab dem TSV keine Sicherheit, sodass Ensdorf nach einem Foul von Keeper Moritz Plößl an Julian Trager, der den fälligen Elfer (64.) sicher zum 2:1-Anschlusstreffer verwandelte, wieder im Spiel war. Weil die Platzherren, die auch Pech bei einem Fallrückzieher von Alex Luff an den Pfosten Pech hatten, ihre Chancen nicht nutzten, mussten sie bis zum Schluss zittern. Ensdorf forderte in der Schlussphase zweimal einen Handelfmeter, die der Unparteiische zum Glück für Detag nicht ahndete. Insgesamt war der Sieg aufgrund der Spielanteile und Chancen zwar verdient, mit der gezeigten Leistung konnte bei Detag allerdings kaum jemand zufrieden sein.
TSV Detag Wernberg: Plößl, Schütz, Alexander Luff, Mann, Christian Luff, Geier, Schmidt, Neumeier (75. Lenz), Häffner (46. Wolf), Thimo Luff, Simon Polster (85. Moritz Polster) - DJK Ensdorf: Hauer, Bachfischer, Fabian Westiner, Stefan Trager, Tobias Westiner, Kleber, Ernst, Grabinger, Bär (46. Bauer), Julian Trager, Windisch - Tore: 1:0 (13.) Dominik Häffner, 2:0 (58.) Simon Polster, 2:1 (64.-Foulelfmeter) Julian Trager - SR: Michael Bäumel (SV Breitenbrunn) - Zuschauer: 120.

Keinen echten Knipser gab es sowohl beim SV Etzenricht als auch beim TSV Detag Wernberg, weswegen sich die 160 Zuschauer mit einem torlosen Remis begnügen mussten. Gerade im ersten Durchgang waren die Gäste tonangebend und brachten die Heimdefensive mit forschem Pressing immer wieder in arge Bedrängnis, klare Chancen gab es allerdings kaum zu verzeichnen. Nach dem Seitenwechsel schaffte es der SVE häufiger für Entlastung zu sorgen. In der Schlussphase war das Match dann doch ziemlich offen, so vergaben für Detag Dominik Häffner und Thimo Luff zwei Großchancen, auf der Gegenseite scheiterte Fabian Kunz an Detag-Keeper Moritz Plößl. Bei der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich SVE-Spielertrainer Andy Weigl vom aggressiven Pressing der Gäste beeindruckt, durch welches seine Mannschaft lange Zeit große Probleme hatte. Detag-Coach Markus Kipry war mit der Leistung seiner Truppe, aber nicht mit dem Ergebnis zufrieden. Schließlich war Detag nach Etzenricht gekommen um drei Punkte mitzunehmen, was durchaus möglich gewesen wäre, aber durch die bekannte Abschlussschwäche leider nicht gelang.

SV Etzenricht: Veigl, Griesbeck (59. Moucha), Wendl, Danzer, Koppmann, S. Herrmann, Scheler, Riebel, M. Herrmann, S. Ermer, Kunz. – TSV Detag Wernberg: Plößl, Schütz, A. Luff, Mann, C. Luff (86. Maunz), Geier, Neumeier (66. Schmidt), Häffner (82. Schlosser), S.Polster (88. Lenz), T. Luff, Wolf (79. M.Polster).

SR: Moritz Fischer (SpVgg Ebermannsdorf) – Zuschauer: 160.

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Wernberg. (lfj) Die Einstellung stimmte, einige hochkarätige Chancen waren vorhanden, dennoch konnte sich der TSV Detag Wernberg im Heimspiel gegen den SV Raigering für eine couragierte Vorstellung nicht mit einem Sieg belohnen. Über 90 Minuten waren die Köblitzer die bessere Mannschaft, wobei man aber auch sagen muss, dass es gegen Raigering selten so leicht war um drei punkte einzufahren. Durch leichtsinnige Fehlpässe gestatteten die Köblitzer den Gästen in der ersten Halbzeit diverse Möglichkeiten, während sie aus der Überlegenheit und ihren Möglichkeiten kein Kapital schlugen. Die kalte Dusche kam in der Nachspielzeit in Durchgang eins, als Maximilian Kleinod zentral vom Sechzehner Maß nahm und flach ins Eck zur schmeichelhaften Gästeführung traf. Detag hatte diesen Dämpfer in der Pause gut verdaut und nahm auch im zweiten Abschnitt das Heft in die Hand. Lohn war der Ausgleichstreffer durch Marco Geier zum mehr als verdienten 1:1 aus dem Gewühl heraus. Von Raigering war nichts mehr zu sehen, während die "Lila-weißen" auf den hochverdienten Siegtreffer drängten. Trotz drei, vier hochkarätiger Chancen konnte Detag die Partie nicht mehr für sich entscheiden, was für den Gastgeber sehr ärgerlich war, die Gäste sich aber über einen sehr glücklichen Punkt freuen durften.
TSV Detag Wernberg: Plößl, Schütz, Mann, A. Luff, Schreyer, Maunz (56. M.Polster), Geier, Häffner, Wolf (90. Hägler), T. Luff, Neumeier (83. Lenz). - SV Raigering: Heldmann, Lippert, Hiltl, Stauber, Wrosch, Seidl (88. Jank), Kleinod (90. Klaus), Werner, Egerer, Meyer (75. Hammer), Thaler (63. Haller). - Tore: 0:1 (45. + 2) Maximilian Kleinod, 1:1 (57.) Marco Geier - SR: David Seefried (ASV Cham) - Zuschauer: 100 SPIELDATEN

Mit 2:1 gewann die SpVgg Schirmitz das Mittelfeldduell. Dabei machte sich die Heimelf selbst das Leben schwer und schaffte es nicht, sich frühzeitig für eine couragierte Leistung zu belohnen. Detag war zunächst gut im Spiel und kam zu zwei drei guten Gelegenheiten, danach ließ Schirmitz einige Chancen zur Führung liegen. Unter anderem scheiterte Benedikt Kormann mit einem Foulelfmeter an Gästekeeper Moritz Plößl (26.). Erst im zweiten Durchgang und nach mehr als einer Stunde Spielzeit münzte die Heimelf die Überlegenheit durch Ryschkewich (64.) endlich in Ertragbares um und erarbeitete sich einen verdienten Zwei-Tore-Vorsprung, indem Kormann nach einer Ecke das Spielgerät zum 2:0 unter die Latte trosch. Am Ende wurde es sogar noch einmal spannend, als Polster den Anschlusstreffer erzielte. Die SpVgg sicherte aber dennoch den hochverdienten Heimerfolg.

SpVgg Schirmitz: Schön, Schmidl, Gmeiner, Rothballer, Krapf (81. Lindner), Horn (81. Kargus), Fröhlich (73. Sommer), Peetz, Kormann, Lukas, Ryschkewich (66. Wells). – TSV Detag Wernberg: Plößl, Schmidt, Neumeier, Mann, M.Polster, Schreyer, Maunz, Schlosser, Lenz (46. Häffner), T. Luff, Geier.

Tore: 1:0 (64.) Nwelah Ryschkewich, 2:0 (77.) Benedikt Kormann, 2:1 (88.) Moritz Polster – SR: Dennis Martin (Grafenwöhr) – Zuschauer: 130.  

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Der hoch gehandelte SV Grafenwöhr war letztendlich eine Nummer zu groß für den personell auf dem Zahnfleisch daherkommenden TSV Detag Wernberg. Die Garnisonstädter fuhren ohne groß zu glänzen einen verdienten 2:0-Sieg ein. Die Gäste waren im ersten Durchgang ballsicherer und zielstrebiger als die Heimelf, die erneut offensiv zu harmlos agierte. Nachdem TSV-Keeper Moritz Plößl einen Torschuss abgewehrt hatte staubte Daniel Tarchila zur Gästeführung ab (19.). Detag wurde nur zweimal gefährlich als Thimo Luff den Ball vor dem SV-Tor nicht unter Kontrolle brachte (33.) und SV-Keeper Wächter bei einem Schuss aus spitzem Winkel desselben Spielers Probleme hatte (43.). Für die Gäste ließ Tarchila den zweiten Treffer liegen (41.). Die Entscheidung gelang Johannes Renner fünf Minuten nach der Pause. Der TSV konnte mehrfach nicht klären und leistete sich ein Foul am Sechzehner. Renner setzte die Kugel zum 0:2 genau in den Winkel. Erst danach wurden die Lila-weißen aggressiver, hatten aber nicht mehr die Mittel, die Niederlage abzuwenden.
Tore: 0:1 (19.) Daniel Tarchila, 0:2 (50.) Johannes Renner - SR: Matthias Kraus, Rieden - Zuschauer: 120  SPIELDATEN    VIDEO

Ein Torschuss, ein Tor – so lautete die Erfolgsformel des TSV Detag Wernberg beim Gastspiel in Vohenstrauß. Die Gastgeber hatten vor allem in der ersten Hälfte deutlich mehr vom Spiel, verstanden es allerdings nicht, drei klare Torchancen zu verwerten. Gäste-Torwart Plößl konnte sich dabei gleich mehrfach auszeichnen. Ganz anders die routinierten Gäste: Als die heimische Abwehr einen Ball nicht konsequent klärte, verwertete Lenz einen Steilpass per Volleyschuss unhaltbar in den Winkel.

Nach dem Seitenwechsel agierte die SpVgg zwar weiter spielbestimmend, war jedoch weniger zwingend. Torchancen blieben zunächst aus, die Gäste standen in der Defensive sicher und ließen kaum etwas zu. Detag hatte durch Lenz die große Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, danach ergaben sich für die Heimelf Mitte der zweiten Spielhälfte noch zwei große Chancen zum Ausgleich. Zunächst verpasste Bäumler aus fünf Metern, direkt danach köpfte Schieder eine Freistoßflanke an den Innenpfosten. Ein Treffer von Bergmann wurde aufgrund einer Abseitsposition nicht anerkannt. Somit blieb es schließlich beim glücklichen, aber mit allen Mitteln wacker erkämpften 1:0-Sieg der Gäste.

Tor: 0:1 (13.) Eduard Lenz - SR: Maximilian Baier (VfR Regensburg) - Gelb-Rot: (90.) Kevin Mann, Detag - Zuschauer: 150   SPIELDATEN

Wernberg. (lfj) Dem Überraschungssieg von Schlicht folgte im ersten Heimspiel des TSV Detag Wernberg die Ernüchterung. Gegen die Gäste von der Schwarzach fanden die Köblitzer diesmal nicht so recht ins Spiel, sodass sie sich keine klaren Torchancen erspielen konnten und letztendlich verdient mit 0:1 verloren. Unglücklich allerdings, dass der entscheidende Treffer erst in der Nachspielzeit und zudem aus stark abseitsverdächtiger Position des Passgebers fiel.

Der erste Durchgang verlief recht ausgeglichen. Trotz gutem Tempos kamen beide Teams kaum zu Chancen, lediglich Lukas Weiß tauchte nach einem Bock in der TSV-Abwehr alleine vor Detag-Keeper Moritz Plößl auf, verzog aber (29.). Detag wirkte in seinen Aktionen zu überhastet und ungenau, so dass sich nur sporadisch Chancen ergaben.
Im zweiten Abschnitt deuteten die Gäste sofort an, dass sie alle drei Punkte mitnehmen wollten. Martin Weiß scheiterte an Plößl (49.), auf der Gegenseite vergab Simon Polster (53.) die einzige nennenswerte Chance der Köblitzer, die ab dem Strafraum zu ungefährlich agierten. In den letzten zwanzig Minuten setzte Schwarzhofen mehrere schnelle Konter, welche Weiß, Lennert, Schächerer und Co noch ungenutzt ließen. In der Nachspielzeit (92.) haderten die "Lila-weißen" noch mit einer Abstoßentscheidung gegen sie, als der Gästekonter lief. Christoph Gietl wurde in sehr wahrscheinlicher Abseitsposition steil geschickt, seinen Querpass brachte Maximilian Lennert zum umjubelten Siegtreffer im Netz unter. Abgesehen davon war der Gästesieg aufgrund der klaren Chancen allemal verdient.
TSV Detag Wernberg: Plößl, Schmidt, Mann, M.Polster, C. Luff, Geier, Schreyer, Schlosser, Lenz (68. Schwägerl), T. Luff, S. Polster (86. Maunz). - SV Schwarzhofen: Ullmann, Richthammer, C. Weiß, Setilin, Schächerer, L.Weiß, Gietl, M.Weiß, Lennert, Weigl, Graf. - Tor: 0:1 (92.) Maximilian Lennert - SR: Andreas Stolorz (DJK Irchenrieth) - Zuschauer: 150.

Was für ein Auftakt in der Fußball Bezirksliga Nord: Schlichts Torwart Andreas Appel pariert einen Elfmeter und auch die Wiederholung, doch der Gegner TSV Detag Wernberg hat auch einen Helden.

"Gut gekämpft, auch nicht schlecht gespielt, aber kein Glück oder zu wenig Effektivität" könnte man den Einstand des 1. FC Schlicht in die Bezirksliga Nord bei der 0:1-Niederlage gegen den TSV Detag Wernberg überschreiben. Die Heimelf begann druckvoll, zeigte ein durchdachtes Aufbauspiel und drängte Wernberg in die eigene Hälfte. Doch bei der ersten Annäherung der Gäste an das Schlichter Tor prallte bei einer verunglückten Abwehraktion dem Gästestürmer Marco Geier am Elfmeterpunkt der Ball vor die Füße, und er hatte keine Mühe, ihn einzuschieben.

Drei Minuten später erneut Pech für Schlicht, als ein schöner Kopfball von Stefan Meisel nach einer platzierten Flanke des stark aufspielenden Damion Perrin an der Latte landete. Auch in der Folge erspielte sich der FCS einige gute Chancen, konnte sie aber nicht verwerten. Auf der anderen Seite bewahrte Torwart Appel seine Elf vor einem höheren Rückstand, als er einen umstrittenen Foulelfmeter und auch die Wiederholung abwehrte. Die Gäste standen massiert in der Abwehr und versuchten durch lange Bälle, ihre schnellen Stürmer ins Spiel zu bringen, die sich aber nur selten durchsetzen konnten. Nach der Pause musste Schlicht noch mehr tun drängte vehement auf das Gästetor, aber aus einer Vielzahl von Freistößen konnte der FC kein Kapital schlagen.

In der 75. Minute rettete Gästetorwart Plößl seiner Elf den Sieg, als er zunächst einen Freistoß mit einem Reflex über die Latte lenkte und beim anschließenden Eckball

einen platzierten Kopfball mit einer tollen Parade aus dem Winkel fischte. Das waren aber auch schon die letzten Chancen der Heimelf zum Ausgleich. In der Schlussphase wurde die Partie immer kampfbetonter und beide Teams schenkten sich nichts. Die Folge waren weitere Freistöße und eine Flut von Gelben Karten. Letzten Endes brachten die Gäste den nicht unverdienten Sieg mit großem Kampf und Geschick über die Runden.

Tore: 0:1 (5.) Marco Geier – SR: Jan Dirrigl (Aichkirchen) - Zuschauer: 150 – Besondere Vorkommnisse: (25.) Andreas Appel (FC Schlicht ) hält einen Elfmeter von Lukas Neumeier und die Wiederholung von Marco Geier.      SPIELDATEN   FOTOS

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